Ausschreitungen nach "Gen Z regelt" (Test-Artikel)
Demo in Hamburg: 120 Festnahmen
Von Thomas_SN · 01.11.2026, 18:42 Uhr · ★ 5,0 (1 Bewertungen)
Stand: 01.11.2026 16:45 Uhr
Rund um die Demonstration der Initiative "Gen Z regelt" in Hamburg ist es am Samstag zu Ausschreitungen gekommen. 120 Menschen wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen. Es gab mehrere Verletzte.Nach einer weitgehend friedlichen Demonstration der Initiative "Gen Z regelt" am Sonnabend in der Hamburger Innenstadt sind die Protestaktionen am Abend ausgeartet. Die Polizei erklärte gegen 17 Uhr per Lautsprecherdurchsage, dass die Demo beendet sei. Ruhig wurde es dadurch im Stadtteil St. Georg aber nicht: Rund um den Zentralen-Omnibus-Bahnhof (ZOB) lieferten sich mehrere Gruppen ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei. Sie zogen durch den Stadtteil, zerrten Gegenstände auf die Fahrbahn und versuchten, Barrikaden zu errichten und anzuzünden.
Flaschen, Böller, Pflastersteine
Immer wieder flogen Flaschen, Böller und teilweise sogar Pflastersteine auf die Einsatzkräfte. Dabei riefen die Protestierenden pro-palästinensische Parolen. Demonstrierende nahmen eine Baustelle auseinander und zündeten mitten auf dem Steindamm eine Barrikade und Mülltonnen an, berichtete ein NDR Reporter. Viele von Ihnen waren schwarz gekleidet und hatten sich vorher vermummt. Anstatt die Lage zu beruhigen, wurde von einem Lautsprecherwagen immer wieder dazu aufgerufen, weiterzumachen und sich der Polizei entgegenzustellen. Man sei gegen das System, man hasse diesen Staat und die Polizei, hieß es von dort.
Zwölf verletzte Polizistinnen und Polizisten
Die Polizei war mit einem Großaufgebot von 1.300 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Den ganzen Abend über versuchte sie, die gewaltbereiten Gruppen auseinanderzutreiben und aus dem Viertel zu drängen. Immer wieder waren heftige Böller-Detonationen zu hören. Zwölf Polizistinnen und Polizisten wurden im Laufe des Tages nach Angaben der Polizei vom Sonntagmorgen verletzt. Ein Kind und eine Polizistin wurden von einer gezündeten Silvesterbatterie getroffen und wurden vor Ort von Rettungskräften betreut. Das Kind erlitt einen Schock, musste aber nicht ins Krankenhaus.Die Polizei will Straftaten, die bei den Krawallen und in der Halloween-Nacht begangen wurden, konsequent verfolgen. Wer Böller auf die Einsatzkräfte und andere Menschen werfe, nehme schwerste Verletzungen in Kauf, sagte Lars Osburg, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Hamburg. Er lobte die eingesetzten Polizisten dafür, dass sie die friedliche
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